Biblische Familien-Schule

Auch der EKD wird es mit ihrem Familienpapier und Gender-Institut nicht gelingen, biblische und menschliche Wahrheiten über Familiengründung und -leben auszuradieren. Wir müssen diese Wahrheiten nur wieder ausgraben, studieren, pflegen, üben, lehren und v.a. leben.

Über diesen Blog – wann haben Sie zuletzt eine Predigt über Familiengründung in jungen Jahren, Familienplanung nach Psalm 127,5 oder über Abtreibung gehört?

Familie ist wichtig für die Bibel, gleich auf den ersten zwei Seiten wird eine Familie gegründet und werden zwei Pflöcke eingeschlagen, a) „und er schuf sie als Mann und Frau“ (1. Mos. 1, 27), und b) „seid fruchtbar und mehret euch“ (1. Mos. 1, 28) – so einfach und klar geht Familie, der Rest ergibt sich, weil Gottes Plan gut ist und weil sowieso und irgendwie und erst recht in der Bibel „alles gut wird“. … ???

Hier gibt es das Profilbild nochmal in etwas besserer Qualität – Silberhochzeit der Eltern Schrade ca. 1934

Oder etwa doch nicht? Bekanntlich läuft gerade dieses Stück Schöpfung besonders aus dem Ruder und es geht familiär gar nicht biblisch zu, bei Kain und Abel fängts an und beim tödlichen Vierer aus Uria, Batseba, David und Salomos großem Bruder hört es noch nicht auf, gleich im nächsten Kapitel (2. Sam. 13) geht es mit unverminderter Härte weiter. Wie oft heißt es v.a. in 2. Kön. über Königssöhne „Und er tat, was dem HERRN missfiel“? Und schon weiter vorne werden Töchter untergeschoben (Lea statt Rahel), verführen Töchter den Vater (Lot) oder Schwiegervater (Judah), behandeln saufende Männer ihre Frauen schlecht (Nabal in 1. Sam. 25) oder gar zu viele Frauen ließen den von Gott so reich beschenkten Salomo fremden Göttern zugeneigt sein – das volle Leben eben.

Das größte Scheitern, die größte Gottesferne sind sicher die über 100.000 Abtreibungen allein in Deutschland jedes Jahr (Quelle hier). Demgegenüber sterben in ganz Deutschland im Jahr „nur“ 3.485 Kinder von der Geburt bis zum Alter von 15 Jahren (hier, Jahr 2010, S. 7 bzw. S. 750) – das heißt, die 10 Monate im Bauch der eigenen Mutter sind 30 Mal gefährlicher als die 15 Jahre danach. Oder noch eine andere Gegenüberstellung: von 1000 geborenen Kindern sterben im ersten Jahr nur etwas mehr als 3 (Säuglingssterblichkeit hier, im Jahr 2009), gleichzeitig kommen auf 1000 Geburten aber 112 bis 278 Abtreibungen, je nach Bundesland, in Bremen werden von 1278 Schwangerschaften 278 durch Abtreibung beendet, auf deutsch, jedes 5. Kind wird im Bauch seiner Mutter getötet, in Bayern „nur“ jedes zehnte (diese Zahlen nach Bundesland hier). Sind 2011 im Landkreis 2.218 Kinder geboren, dann sind in dem Jahr im Landkreis ungefähr 290 Abtreibungen vorgenommen worden.  was für ein Skandal, was für eine Katastrophe, was für eine Schuld, für das ganze Volk, für uns alle.

Das Scheitern der Menschen heißt nicht, daß Gottes Plan zu schön gedacht ist oder er den Menschen gar Böses wünschte. Bekanntlich gab es den Sündenfall im Paradies, die Überheblichkeit, die Ich-Sucht des Menschen, das Gott-gleich-sein-wollen trennt ihn von Gott – wenn er (und sie!) sich über Gott stellen, werden die Menschen Gottes Plan, Willen, seine Kraft und seine Fürsorge verlassen, wenn sie meinen, ohne diese auszukommen. Eine gute Beziehung zu Gott läßt uns seine Ordnungen lieben (Ps. 119), dann haben wir einen guten Plan für unser Leben. Und wenn dieses Leben dann doch anders verläuft als wir uns Gottes Plan und Ordnungen vorstellen, ist Gottes Liebe immer größer und das Liebesgebot höher als alle Detailvorschriften und theologischen Richtigkeiten und dogmatischen Weisheiten. Aber auch so ein Scheitern bedeutet nicht, daß der gute Plan Gottes egal und anything goes der Weg zum Glück wäre.

Welche Ordnungen sollen oder wollen wir lieben? Zentrale Texte, die solche Ordnungen wiedergeben und an denen ich Halt suche, wären die Chicagoer Erklärung zur Irrtumslosigkeit der Bibel, das Danvers Statement des Council on Biblical Manhood and Womanhood oder Rebecca Jones Credo as a Christian Woman (ebenfalls bei CBMW) – aber leider nicht, was meine frühere Kirche EMK oder gar die EKD von sich geben; auch im Schatten dieser Ordinierten-Kirchen gibt es Licht, zum Beispiel die Acherner Erklärung von Pfarrer Krabbe hier und hier.

Noch am Kreuz bei seinen letzten sieben Worten denkt Jesus an Familie und er sagt zu zu seiner Mutter und zu „dem Jünger, den er liebhatte“: „Weib, siehe, das ist dein Sohn! sa Darnach spricht er zu dem Jünger: Siehe, das ist deine Mutter! Und von der Stunde an nahm sie der Jünger zu sich.“ (Joh. 19, 26 + 27).

Die guten Ordnungen Gottes lieben – Bibelstudium, Gespräche, Vorträge, Bücher, eigene Gedanken, Pläne, Ermutigung, Zuspruch, Verheißungen aussprechen für ein Leben nach Gottes Plan – all das sollte uns Familie wert sein, das sollten unsere Investitionen sein, das ist unsere Aufgabe, der sich dieser Blog hier widmen möchte.

Hansjörg Schrade Reutlingen im Januar 2014

Impressum

Angaben gemäß § 6 TDG und § 10 Abs. 3 MDStV

Inhaltlich und redaktionell verantwortlich für den privaten Blog ist:

Hansjörg Schrade   Bismarckstr. 41   72764 Reutlingen

Haftungsausschluss

(1) Inhalt des Onlineangebotes
Der Betreiber dieser Website übernimmt keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Autor, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen, sofern seitens des Autors kein nachweislich vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verschulden vorliegt.
Alle Angebote sind freibleibend und unverbindlich. Der Autor behält es sich ausdrücklich vor, Teile der Seiten oder das gesamte Angebot ohne gesonderte Ankündigung zu verändern, zu ergänzen, zu löschen oder die Veröffentlichung zeitweise oder endgültig einzustellen.

(2) Verweise und Links
Bei direkten oder indirekten Verweisen auf fremde Webseiten (»Hyperlinks«), die außerhalb des Verantwortungsbereiches des Autors liegen, würde eine Haftungsverpflichtung ausschließlich in dem Fall in Kraft treten, in dem der Autor von den Inhalten Kenntnis hat und es ihm technisch möglich und zumutbar wäre, die Nutzung im Falle rechtswidriger Inhalte zu verhindern.
Der Autor erklärt hiermit ausdrücklich, dass zum Zeitpunkt der Linksetzung keine illegalen Inhalte auf den zu verlinkenden Seiten erkennbar waren. Auf die aktuelle und zukünftige Gestaltung, die Inhalte oder die Urheberschaft der gelinkten bzw. verknüpften Seiten hat der Autor keinerlei Einfluss. Deshalb distanziert er sich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten bzw. verknüpften Seiten, die nach der Linksetzung verändert wurden. Diese Feststellung gilt für alle innerhalb des eigenen Internetangebotes gesetzten Links und Verweise sowie für Fremdeinträge in vom Autor eingerichteten Gästebüchern, Diskussionsforen und Mailinglisten. Für illegale, fehlerhafte oder unvollständige Inhalte und insbesondere für Schäden, die aus der Nutzung oder Nichtnutzung solcherart dargebotener Informationen entstehen, haftet allein der Anbieter der Seite, auf welche verwiesen wurde, nicht derjenige, der über Links auf die jeweilige Veröffentlichung lediglich verweist.

(3) Urheber- und Kennzeichenrecht
Der Autor ist bestrebt, in allen Publikationen die Urheberrechte der verwendeten Grafiken, Tondokumente, Videosequenzen und Texte zu beachten, von ihm selbst erstellte Grafiken, Tondokumente, Videosequenzen und Texte zu nutzen oder auf lizenzfreie Grafiken, Tondokumente, Videosequenzen und Texte zurückzugreifen. Alle innerhalb des Internetangebotes genannten und ggf. durch Dritte geschützten Marken- und Warenzeichen unterliegen uneingeschränkt den Bestimmungen des jeweils gültigen Kennzeichenrechts und den Besitzrechten der jeweiligen eingetragenen Eigentümer. Allein aufgrund der bloßen Nennung ist nicht der Schluss zu ziehen, dass Markenzeichen nicht durch Rechte Dritter geschützt sind. Das Copyright für veröffentlichte, vom Autor selbst erstellte Objekte bleibt allein beim Autor der Seiten. Eine Vervielfältigung oder Verwendung solcher Grafiken, Tondokumente, Videosequenzen und Texte in anderen elektronischen oder gedruckten Publikationen ist ohne ausdrückliche Zustimmung des Autors nicht gestattet.

(4) Datenschutz
Sofern innerhalb des Internetangebotes die Möglichkeit zur Eingabe persönlicher oder geschäftlicher Daten (Emailadressen, Namen, Anschriften) besteht, so erfolgt die Preisgabe dieser Daten seitens des Nutzers auf ausdrücklich freiwilliger Basis. Die Inanspruchnahme aller angebotenen Dienste ist – soweit technisch möglich und zumutbar – auch ohne Angabe solcher Daten bzw. unter Angabe anonymisierter Daten oder eines Pseudonyms gestattet. Die Nutzung der im Rahmen des Impressums oder vergleichbarer Angaben veröffentlichten Kontaktdaten wie Postanschriften, Telefon- und Faxnummern sowie Emailadressen durch Dritte zur Übersendung von nicht ausdrücklich angeforderten Informationen ist nicht gestattet. Rechtliche Schritte gegen die Versender von sogenannten Spam-Mails bei Verstössen gegen dieses Verbot sind ausdrücklich vorbehalten.

(5) Rechtswirksamkeit dieses Haftungsausschlusses
Dieser Haftungsausschluss ist als Teil des Internetangebotes zu betrachten, von dem aus auf diese Seite verwiesen wurde. Sofern Teile oder einzelne Formulierungen dieses Textes der geltenden Rechtslage nicht, nicht mehr oder nicht vollständig entsprechen sollten, bleiben die übrigen Teile des Dokumentes in ihrem Inhalt und ihrer Gültigkeit davon unberührt.

(6) Der Betreiber des TheoBlogs ist Teilnehmer des Partnerprogramms von Amazon Europe S.à r.l., ein Partnerwerbeprogramm, das für Websites konzipiert wurde, mittels dessen durch die Platzierung von Werbeanzeigen und Links zu amazon.co.uk / Javari.co.uk / amazon.de / amazon.fr / Javari.fr / amazon.it Werbekostenerstattungen verdient werden können.

Bildnachweis

Die Bilder sind entweder vom Autor, frei von Rechten (Public domain) oder mit Quellenangabe direkt am Bild.

Wer liest bis hier unten? Offenbar sind zumindest in der Zeit des AT mehrere Frauen für einen Mann gottgemäß, erst Salomo übertreibt; „viele ausländische Frauen …  aus den Völkern, von denen der HERR den Kindern Israel gesagt hatte: Geht nicht zu ihnen und lasset sie nicht zu euch kommen, denn sie werden gewiß eure Herzen zu ihren Göttern neigen! … Und er hatte siebenhundert fürstliche Frauen und dreihundert Nebenfrauen; und seine Frauen neigten sein Herz. Denn als Salomo alt war, neigten seine Frauen sein Herz fremden Göttern zu“ (1. Kön. 11, 1-4), wobei seine mangelnde Herzens-Standfestigkeit das als größere Problem als Herkunft und Überzahl der Frauen gesehen wird, sonst werden mehrere Frauen eher neutral bis positiv gesehen als Aufgabe des Mannes, ihnen Nachkommen, Versorgung und Status zu verschaffen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: